Biographie auf Deutsch

“In allem was er spielte, Bowes offenbarte eine anspruchsvolle und tieffühlende Beziehung zur Musik.“ Los Angeles Times.

“Das Spiel war großartig, brilliant, respekteinflößend, frei, leidenschaftlich, absolut engagiert und machtvoll projektziert. Bowes Ton ist intensiv, variabel und rein. Seine Identifikation mit jedem Stil war lückenlos und komplett.“ Strings Magazine USA

Das Produkt vieler Jahre ständigen Wachsens, Thomas Bowes Spiel gewinnt nun schnell an internationaler Anerkennung. Kein Wunderkind oder Frühentwickler, Bowes hat viele Jahre gebraucht, um zu dem zu wachsen was er jetzt ist, eine ungewöhnliche tiefe und ausdrucksvolle musikalische Persönlichkeit.

In seinem musikalischen Repertoire präsentierte Bowes britische Komponisten. Er hat Elgars Konzert in den USA und Deutschland gespielt, sowohl auch in Großbritannien und kürzlich mit dem Hallé Orchester unter Mark Elder. Mit Brittens Konzert hatte er in 2003 sein erstes deutsches, großartiges Debüt mit der Bremer Philharmonie unter Sian Edwards. Außerdem beschäftigte er sich intensiv mit der anderen Herrlichkeit von Englischen Violinenkonzerten, in dem Fall, der von Walton. Einer Einladung Lady Waltons folgend, verbrachte er in 2004 drei Wochen im Hause des Komponisten in Ischia, um das Stück zu studieren. In Zusammenarbeit mit dem älteren Vernon Handley präsentierte er es in 2005 in Oxford, wo Nicola Lisle in der Oxford Times schrieb:

„Erstens wurde Waltons hoch leidenschaftliches Violinen Konzert, von Thomas Bowes miti mmensen Fähigkeiten gehandhabt... Resultierend daraus ergab sich eine außergewöhnliche Verschmelzung von Musik und Spieler, in welcher Bowes total einhergeht mit den Gefühlen und Absichten des Komponisten...und das alles verbindend mit Bowes eigenem musikalischen Können, technischer Meisterschaft und klanglicher Reinheit zu einer Aufführung seltener Qualität brachte.“

Bowes hat sich mit dem sinnlichen und selten gespielten Konzert von Szymanowski selbst übertroffen und nahm sie für eine besondere Sendung des Konzerts Nr.2 für die BBC Proms 1998 mit dem Ulster Orchester unter Takou Yuasa auf. Zukünftige Pläne beinhalten die Konzerte von Bartók und Schoenberg.

Bowes ist ein begeisterter Meister der zeitgenössischen Musik und debütierte mit dem BBC National Orchester von Wales in der Weltpremiere von John Metcalfs Konzert „Paradise Haunts“. Er hat dieses Stück mit dem BBC NOW und Grant Llewellyn für die Plattenfirma Signum Classics aufgenommen. In 2001 führte er Eleanor Albergas Konzert mit dem Schottischen Kammerorchester unter Joseph Swensen erstmals auf, welches von der Kritik hochgelobt wurde. Diese Arbeit war im Auftrag des SCO. Pläne für ein zweites Alberga Konzert nehmen Formen an.

Geboren in Hertfordshire und Absolvent der abgeschlossenen Meisterklasse des Bela Katona in Trinity College of Music in 1982, wurde Bowes Mitglied der Londoner Philharmoniker in 1985 und ein Jahr später dann in dem Orchester Academy of St Martin in the Fields. 1987 gab er sein Londoner Debüt als Solist und nach Gründung des Maggini String Quartet zwischen 1988 und 1992 spielte er die erste Violine. 1989 wurde er vom Londoner Mozart Players Orchester eingeladen, um Londons ältestes etabliertes Kammerorchester als Konzertmeister zu leiten und hatte mit ihnen und Jane Glover sein Debüt bei den BBC Proms 1991. Durch große Nachfrage als Gastkonzertmeister, hat Bowes viele der besten Orchester in Großbritannien geführt- LSO, Philharmonia, RPO, London Sinfonietta, SCO, BBC Symphony Orchestra, CBSO, und in Frankreich, L’Orchestre National du Capitole de Toulouse.

Außerdem hat er für viele Filme das Orchester geführt, in enger Zusammenarbeit mit einigen hervorragenden Filmkomponisten. Als Solokünstler, als auch in Kammermusik und Orchesterspieler beeindruckte er seit 1993 das Publikum. Mit Eleanor Alberga, seiner Ehefrau, Komponistin und Pianistin formte er das Duo “Double Exposure”, welches regelmäßig und umfangreich bis 2000 durch die USA tourte. 1997 machten sie eine durchbrechende Reise durch fünf Städte Chinas, sowie Konzertreisen und Rundfunkaufnahmen durch GB. Das Repertoire war gewagt und führte zu vielen Aufträgen und der ersten Aufführung Albergas selbst, genauso wie Veranstaltungen von Komponisten aus den USA und GB. In 2000 hatte er ein weitreichend, eindrucksvolles Duett in Carnegie Hall in New York, welches vom berühmten Paul Griffiths in der New York Times detailliert und ausführlich kommentiert wurde. In 2003 wurde Bowes künstlerischer Direktor des "Langvad Chamber Music Jamboree” Kammermusikfestival im Norden Dänemarks und erst kürzlich mit Eleanor Alberga gründete er das Festival Arcadia im Norden Herefordshire. Er spielt einen 1659 Nicolo Amati. Bei Fragen oder Anmerkungen zu seiner Karriere ist Tom Bowes unter Folgendem zu kontaktieren : Tom@ThomasBowes.com